EU–Mercosur-Abkommen: FGV Europe startet Debattenreihe in Brüssel

Deutsche Automobilindustrie im Mittelpunkt der ersten Veranstaltung

Mit dem vorläufigen Inkrafttreten des Freihandelsabkommens zwischen der Europäischen Union und dem Mercosur, das für den 1. Mai 2026 vorgesehen ist, veranstaltete FGV Europe am 19. März in Brüssel ein Luncheon-Debatte-Format, das Vertreter der deutschen Automobilindustrie sowie des Europäischen Auswärtigen Dienstes (EEAS) zusammenbrachte.

Ziel des Treffens war es, sowohl die positiven Auswirkungen als auch die Herausforderungen des Abkommens für einen der wichtigsten Sektoren der brasilianischen Wirtschaft – die Automobilindustrie – zu erörtern. Der Austausch von Perspektiven machte sowohl kommerzielle Chancen als auch potenzielle Herausforderungen deutlich, die sich aus der Umsetzung des Abkommens ergeben.

Diese Initiative markiert den Auftakt einer neuen Veranstaltungsreihe von FGV Europe, die sich der Analyse der Vorteile und Chancen des EU–Mercosur-Abkommens für Europa und Lateinamerika aus verschiedenen sektoralen Perspektiven widmet.

Zu den Teilnehmenden zählten Vertreter führender Branchenakteure wie der BMW Group, der Volkswagen Group, der Daimler Truck AG, des Verbands der Automobilindustrie (VDA) sowie der Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der Europäischen Union.

Die Veranstaltung, die im Format einer Luncheon-Debatte stattfand, umfasste eine institutionelle Präsentation von Cesar Cunha Campos, Direktor von FGV Europe, gefolgt von einem Beitrag von Alexander Somoza, Brasilien-Experte beim Europäischen Auswärtigen Dienst (EEAS).

Auf die einleitenden Beiträge folgte eine offene und informelle Diskussion unter den Teilnehmenden über die Auswirkungen des Abkommens auf den Automobilsektor.

Die Initiative ist Teil der fortlaufenden Bemühungen von FGV Europe, den Dialog zu fördern und ein vertieftes Verständnis der wirtschaftlichen und industriellen Implikationen des EU–Mercosur-Abkommens zu schaffen.

Künftige Ausgaben der Reihe werden die Debatte fortsetzen. Weitere Veranstaltungen sind in Brüssel, Berlin und Madrid geplant und werden sich auf andere strategische Sektoren beider Regionen konzentrieren.

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